Vortrag "Ostern in Bolivien" PDF Drucken

Vortrag "Ostern in Bolivien" war ein Erfolg!

Referat zum Hochfest des „Österlichen Triduum Sacrum“ in Bolivien

Spende für Bolivien - Astrid Habel, Rainer Neubauer, Andreas Ibel

Die Kolpingsfamilie bat der Pfarrgemeinde am Abend des 14. April 2011 im Gasthof Seidlbräu ein Referat an, das auf die bevorstehende Osterfeier einstimmte. In diesem Referat, gehalten von der Gemeindereferentin von Abensberg Astrid Habel, wurde in Bild und Ton über das Leben der Menschen im Hochland von Bolivien berichtet. Es entstand ein Kontrastbild, das Unterschiede aufzeigte vom Leben der Menschen im Hochland von Bolivien zur westlichen Zivilisation, von der Religiosität und Kultur in Südamerika, und von der in Mitteleuropa.

Astrid Habel legte 1986 am Gabelsberger Gymnasium in Mainburg ihr Abitur ab, anschließend studierte sie an der Universität Eichstätt „Religionspädagogik/Kirchliche Bildungsarbeit“ und an der Uni Passau „Caritaswissenschaft und angewandte Theologie“.

Bevor Astrid Habel im September 2007 in Bolivien ein Sabbatjahr einlegen konnte, war sie in Regensburg Gemeindereferentin und in Rohr als Präfektin und stellvertretende Internatsleiterin tätig.

Im Oktober 2007 war Padre Otto Strauß von der Pfarrei Camargo in Bolivien, ein Regensburger Diözesanpriester, auf Heimaturlaub. Astrid Habel und Padre Otto Strauß kannten sich bereits von Vorträgen, die der Padre in der Heimat in den vergangenen Jahren gehalten hatte. Schnell war man sich einig, dass Astrid Habel ihn für ein halbes Jahr in Bolivien unterstützen soll. Zu den vorrangigen Aufgaben gehörten Hilfsprojekte, in erster Linie Wasserprojekte, die von der Pfarrei organisiert und finanziert werden. Des weiteren fiel in ihr Aufgabengebiet die Gestaltung der Fasten- und Osterzeit in der Pfarrei Camargo und den umliegenden, dazugehörenden Landpfarreien.

Mit Astrid Habel ist es der Kolpingsfamilie gelungen, eine kompetente Referentin zu gewinnen, die aus erster Hand und eigenen Erfahrungen berichten konnte, wie ein wirtschaftlich armes Volk doch Reichtümer und Stolz besitzen, die uns zur Besinnung auf Werte anregen sollte, die in unserer Welt längst in Vergessenheit geraten sind.

Im Anschluss an das Referat überreichte 1. Vorsitzeder Rainer Neubauer und Kassier Andreas Ibel einen Scheck über 200 Euro. Diese Spende soll den Projekten in Bolivien zu Gute kommen.

Fotos sind in der Bildergalerie zu finden.